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1. Du läufts immer zu schnell

Wenn du immer mit zu hohem Puls läufst, baust du dir keine gute Grundlage auf. Es kann sogar sein, dass dir ein langsameres Tempo schwerer fällt, als etwas zügiger zu laufen, was an hormonellen Ausschüttungen liegt. Dennoch sind gerade diese ruhigen Läufe unheimlich wichtig für deinen Trainingserfolg. Es finden so viele Prozesse in deinem Körper statt, deine Muskeln werden durch eine verbesserte Kapillarisierung besser mit Nährstoffen versorgt und dein Stoffwechsel ökonomisiert, der Anteil des Fettstoffwechsels erhöht. Gleichzeitig bist du zu ermüdet für deine Tempoläufe, wenn die Grundlage zu schnell gelaufen wird.

2. Du läufst immer das gleiche Tempo

Wenn du dich verbessern willst, musst du gezielt Reize setzen. 90% deiner Laufkilometer sollten ruhig sein, die restlichen 10% kannst du mit Tempovariationen füllen.

Bestens geeignet sind:

*kurze Steigerungen am Ende deines Dauerlaufs

*kurze (ca 50m) Antritte während deines Dauerlaufs

*Intervalltraining

*Fahrtspiele

*Bergläufe

3. Du machst kein Ausgleichstraining

Je mehr du läufst, desto mehr Zeit musst du auch in die Pflege des Körpers investieren. Mit Stabitraining, Krafttraining, Stretching und Alternativtraining machst du deinen Körper belastungsresistent gegen Überlastungen vom Laufen. Laufen wirkt anabol, also Muskel-abbauend. Scheue dich daher nicht ausreichend Krafttraining zu absolvieren, um die Muskeln stark zu halten. Fokus sollte im Kraft- und Stabitraining auf Rumpf und Beinachsen liegen. Im Stretching solltest du dich vor allem auf den Hüftbeuger, die hintere Oberschenkelmuskulatur und Waden konzentrieren.

4. Du läufst alle Einheiten nüchtern

Schnell laufen bevor du zur Arbeit muss oder Zeit für die Familie haben möchtest. Der Morgenlauf ist ein super Start in den Tag, läufst du aber öfter als zweimal in der Woche solltest du ihn nicht immer ohne Frühstück machen. Generell solltest du nüchtern nur ruhige Läufe machen, Tempotraining immer mit vollen Kohlenhydrat Speichern. Gerade Frauen können sich mit zu viel Nüchterntraining in eine hormonell ungünstige Situation mit hoher Verletzungsanfälligkeit bringen. Willst du nun aber trotzdem immer früh morgens laufen und kannst vor dem Lauf nicht wirklich etwas essen, versuche dir mit hochkalorischen Getränken oder Gels (Wettkampfnahrung) wenigstens eine kleine Basis zu schaffen. Eventuell verträgst du auch eine Banane oder einen Energieriegel direkt vor deinem Lauf.

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